Im Rahmen der historischen Untersuchung wurden die Folgenutzungen nach Stilllegung der Textilwerke untersucht, darunter auch die Nutzung der Halle 22 als Lagergebäude. Als umweltrelevant wird allein die Lagerung von Unfallmotorrädern im UG identifiziert, die zu Verunreinigung mit Ölen und Schmiermitteln führen könnte. Es wurden keine Ausbreitungspfade oder Kontaminationen gefunden. Auch die technischen Untersuchungen haben keine Hinweise auf eine Belastung des Grundwassers durch Stoffe, die im Zusammenhang mit der genannten Nutzung stehen könnten, ergeben. Die früheren Mieter der Halle 22 kommen daher auch nicht als Verhaltensstörer in Betracht.