Weiter finden sich zahlreiche Verhochdeutschungen, die nicht Ortskundige zu einer falschen Aussprache von Lokalnamen verleiten, so dass die ursprünglichen Formen mit der Zeit in Vergessenheit geraten.11 Die Weisungen haben zum Ziel, die mundartliche Aussprache der geografischen Namen soweit als möglich in der Schreibweise sichtbar zu machen. Gleichzeitig müssen die Namen aber auch einfach zu schreiben und zu lesen sein. Der Kanton Bern strebt zudem eine gewisse regionale Harmonisierung der Nomenklatur an. Die in den Weisungen enthaltenen Schreibregeln lehnen sich daher an die ortsübliche Aussprache an (Art. 7 Weisungen 2011), enthalten aber gleichzeitig eine gewisse Standardisierung.12