Insbesondere bei den vorliegenden komplexen hydrogeologischen Verhältnissen mit zwei Grundwasserleitern sei eine einzige Stichtagsmessung nach Rückzug der Spundwandarbeiten als nicht aussagekräftig zu beurteilen. Zudem weist das AWA darauf hin, dass die letzte Messung vom 19. Oktober 2021 bereits rund eine Woche nach Rückzug der Spundwandbohlen ausgeführt worden sei. Es sei fragwürdig, ob sich innerhalb dieser kurzen Zeit bereits ein hydrogeologisches Gleichgewicht eingestellt habe bzw. sei eine allfällige hydraulische Verknüpfung der beiden Grundwasserleiter infolge des Rückzuges der Spundwandbohlen erfahrungsgemäss nach so kurzer Zeit noch nicht erkennbar.