Gemäss dem Merkblatt sind Parzellen in der Nähe von Schutzgebieten oder anderen jagdfreien Zonen besonders gefährdet, da sich dort die Wildschweine tagsüber störungsfrei aufhalten können. In der Nacht könne sie die energiereiche Nahrung auf die Felder locken, sofern diese leicht zugänglich seien. Zu den Präventionsmassnahmen zählten Zäune und Vergrämungsmassnahmen. Allenfalls sei eine Kombination von Massnahmen notwendig. Mit einem fachgerechten Elektrozaun lasse sich das Risiko von Schäden auf Feldern deutlich verringern. Der Zaun müsse früh genug installiert werden und stabil sowie genügend elektrifiziert sein, damit die Wildschweine lernten, ihn zu respektieren.