Langanhaltende Niederschlagsperioden – insbesondere im Winter – verursachen eine verstärkte Grundwasserneubildung. Dagegen führen länger anhaltende Trockenperioden – vor allem im Sommer und Herbst – verbreitet zu niedrigen Grundwasserständen.25 Im Alpenraum fallen die Winterniederschläge grösstenteils als Schnee und tragen daher nicht unmittelbar zur Grundwasserneubildung bei (sog. nivo-glaziales Grundwasserregime). Im Alpenraum weisen daher die Grundwasserstände ein Minimum zwischen Dezember und Februar auf. Das Maximum erfolgt zwischen Mai und Juli im Zuge der Schnee- und Gletscherschmelze.