e) Es existieren Hinweise, dass die Arbeiten am Gerinne der Lütschine – wohl auch solche im TP3 – zu einer verstärkten Infiltration von Lütschinenwasser in das Grundwasser geführt haben könnten. Bei Wasserbauarbeiten am Gerinne kann die natürliche Verfestigung der Gewässersohle, welche die Durchlässigkeit zwischen Fliessgewässer und Grundwasser hemmt (sog. Kolmation bzw. Kolmatierung), beeinträchtigt werden. Als Folge davon kommt es zur vermehrten Infiltration von Flusswasser ins Grundwasser, so dass die Grundwasserkote ansteigt.15 Auch ohne Arbeiten am Gerinne ist allerdings die Rate der Infiltration von Flusswasser ins Grundwasser nicht immer gleich hoch.