Auf den Grundsatz der Verhältnismässigkeit kann sich auch eine Bauherrschaft berufen, die nicht gutgläubig gehandelt hat. Sie muss aber in Kauf nehmen, dass die Behörden aus grundsätzlichen Erwägungen, namentlich zum Schutz der Rechtsgleichheit und der baulichen Ordnung, dem 12 Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 9; BVR 2013 S. 85 E. 5.1. 13 Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 15a. 14 Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 9b. 15 Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 9b Bst. b mit Hinweisen. 16 Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 9b, Bst. a.