gänge zu erwarten, bei verstärkter Sturzaktivität können hingegen grosse Murgänge auftreten, die bis weit ins Dorf fliessen. Das Spektrum an möglichen Ereignisabläufen ist gross. In Folge der Instabilitäten am «Spitze Stei» sind Gefahrenprozesse möglich, welche in ihrer Häufigkeit und Intensität durch die aktuelle Naturgefahrenkarte der Gemeinde Kandersteg aus dem Jahr 2016 nicht abgedeckt sind. Aus diesem Grund ist eine restriktive Praxis in der Bewilligung von Neu- und Umbauten im potenziell betroffenen Perimeter angezeigt. Von Seiten des Kantons Bern wurde der Gemeinde Kandersteg daher die Ausscheidung einer Planungszone im potenziell betroffenen Raum empfohlen.8