Auffällig unterteilte und versetzte Fensterbänder unterstützen die gelagert proportionierten, weitgehen ungegliederten Fassaden und sorgen mit ihrer Feinstruktur für eine gewisse Spannung. Der stilistisch eher fortschrittlichen, bereits in die 1960er Jahre verweisenden Frische steht das architektonische Konzept gegenüber, das – mit Ausnahme der Dachform – eindeutig die Anlehnung an die benachbarte Turnhalle sucht und wie diese ebenso aus den 1930er Jahren stammen könnte. Im Innern biete sich ein ähnlich gespaltenes Bild: Progressiv funktional gestaltete Interieurs einerseits und herkömmliche, wenig innovative Materialisierung andererseits.