Die Erweiterung des Gymnasiums besteht im Wesentlichen aus zwei formal verwandten Bauvolumina, wobei das Schulgebäude als Hauptbau und das Abwartsgebäude als deutlich untergeordneter Nebenbau ausformuliert wurde. Die Architektur äussert die klare Formensprache der Nachkriegs-Moderne: Sachlich gehaltene Fassaden mit Flachdach bestimmen die Baukörper. Auffällig unterteilte und versetzte Fensterbänder unterstützen die gelagert proportionierten, weitgehen ungegliederten Fassaden und sorgen mit ihrer Feinstruktur für eine gewisse Spannung.