Der weisse, verputze Sockel nimmt wohl das Gestaltungsprinzip des verputzten Sockels als konstruktiven Schutz des Holzhauses gegenüber dem Terrain auf, wird aber durch die Einfahrt der Einstellhalle überhöht und wirkt in seiner Proportion zum Gesamtgebäude zu hoch, und damit fremd und störend. Insbesondere deshalb, weil das Sockelgeschoss nicht nur Nebennutzungen sondern auch Wohnnutzungen enthält. Eine Staffelung des Sockelgeschosses in Anpassung an den jeweiligen Terrainverlauf stellt grundsätzlich kein ortsfremdes Gestaltungsprinzip dar. Die OLK Gruppe Oberland ist jedoch der Auffassung, dass ein minimaler Sockel mit einheitlicher Kote eine bessere Einpassung ins Ortsbild erzeugt.