Weiter ist die Dimensionierung zu prüfen. Dies ist unter anderem deshalb wichtig, weil der bewachsene Boden der Versickerungsmulde – beispielsweise nach intensiven Regenereignissen – grundsätzlich nicht länger als einen Tag, maximal 48 Stunden unter Wasser stehen sollte, da ansonsten der Oberboden fault und dadurch die Filterfähigkeit des Bodens nicht mehr gegeben ist. Eine Versickerungsmulde ist daher so gross zu dimensionieren, dass kein langer Wassereinstau erfolgt. Um die notwendige Fläche einer oberirdischen Versickerungsanlage festzulegen, müssen die Sickerleistung und die anfallende Wassermenge bekannt sein.