Bei dem von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Interesse an der Tourismusförderung gilt es unabhängig von der Frage einer drohenden Schliessung zu ergänzen, dass diesbezüglich neben dem Interesse am Erhalt von Alpbetrieben auch ein wesentliches Interesse an einer intakten Landschaft besteht, was gegen den Bau des strittigen Alpwegs spricht. Sollten sodann – wie dies in den Akten mehrfach angedeutet wird – die Kühe bei Realisierung des Fahrwegs vermehrt mit Fahrzeugen transportiert werden, so dürften die traditionellen Alpaufzüge und -abzüge mehr und mehr wegfallen, was auch nicht im Interesse des Tourismus sein kann.