Die vorgesehenen Ersatzmassnahmen in den bestehenden Schutzgebieten seien in der Annahme ausgearbeitet worden, dass die betroffenen Flächen keine Trockenstandortvegetation aufwiesen sowie verbuscht und mit invasiven Neophyten belastet seien. Entsprechend beinhalteten sie beispielsweise das Entfernen der Wurzelstöcke mit dem Bagger. Es müsse eine fachliche Neueinschätzung eingeholt werden zur Frage, ob die Ersatzmassnahmen unter Berücksichtigung der geschützten Orchideenart angepasst werden müssten. Zusätzlich stelle sich die Frage, ob und in welchem Umfang Orchideen ausserhalb der Schutzgebiete tangiert würden.