Der Beschwerdegegner führt in der Beschwerdeantwort vom 24. Oktober 2022 aus, er plane, den Viehbestand auf rund 20 bis 30 Kühe, 12 Rinder und 8 Kälber zu erhöhen. Der bestehende Stall biete dafür nicht genügend Platz, er reiche knapp für die 17 Milchkühe. Die geplante Aufstockung sei grundsätzlich zonenkonform und würde einen Laufstall beinhalten, der nicht nur für die Betriebsführung ideal sei, sondern auch dem Tierwohl diene. Damit wäre er künftig auch weniger vom Weidegang und der Alpsömmerung abhängig. Die geplante Scheune sehe zudem den jetzt fehlenden Platz für die Lagerung von Trockenfutter mitsamt Heukran vor, so dass er weniger Silofutter bereithalten müsse.