Diese Aspekte sind als Beeinträchtigung zu werten. Dennoch wirkt der Ersatzneubau auf Grund seiner Konstruktion als leichtes, filigranes Bauwerk. Die beiden dem Ufer zugeneigten Tragwerkkonstruktionen treten durch die Abwinklung gleichsam vor dem Flussraum zurück und öffnen den Raum optisch. Die Leichtigkeit und Durchlässigkeit werden durch den Verzicht auf Pfeiler noch unterstützt. Die Materialisierung ist zweckdienlich und zurückhaltend. Die Strömungsverhältnisse werden nicht negativ beeinflusst. Der «Zusammenhang» und der Strukturreichtum der Flusslandschaft gemäss Schutzziel bleibt insgesamt erhalten. Der Ersatzneubau ist deshalb lediglich als leichte Beeinträchtigung zu werten.»