In diesem räumlich eng begrenzten Kontext werde die Mobilfunkantenne durchaus als Störfaktor wahrgenommen, weshalb die OLK auch eine Versetzung hin zum Stationsgebäude empfehle. Bezüglich der Auswirkungen auf das umliegende Landschaftsbild komme es wiederum auf die Perspektive an. Vom Bahnhof aus gesehen wirke die Mobilfunkantenne deplatziert, weil sie den Blick talauswärts durch den wellenförmigen Horizont durchschneide. Aus weiterer Entfernung und höher gelegenen Standorten verschwinde der Antennenmast sukzessive vor der umgebenden Landschaft. Hier treten zunehmend neuzeitliche Bauten ins Blickfeld und prägten dadurch die Wahrnehmung.