Für jedes Bauvorhaben müsse daher eine Auseinandersetzung mit den ortstypischen Merkmalen stattfinden. Dafür seien der Umgang mit dem Gelände, die vorhandene Vegetation, die Zuordnung und Massstäblichkeit von An- und Erweiterungsbauten, die Material- sowie Farbwahl und die verwendete Dachform entscheidend. Zum Kriterium der Zuordnung und Massstäblichkeit führt der ART-Bericht aus, bei der Erweiterung einer bestehenden Gebäudegruppe sei mit dem Neubau auf die vorgefundenen Gestaltungselemente zu reagieren. Werde die gleiche Dachform, -neigung oder -deckung verwendet, lasse sich der Neubau besser mit dem Bestand zu einem Ensemble verbinden.