Eine Anfahrt mit der Bahn wäre für die Ernte daher zu spät. Die Arbeitskräfte wären daher gezwungen, den Arbeitsweg jeweils zu Fuss zu absolvieren, was einen Fussmarsch von rund 20 Minuten bedeuten würde. In den dunklen Morgenstunden sei dieser Arbeitsweg gefährlich. Die Argumentation, dass der Safrananbau auch aus dem Dorf Wengen bewältigt werden könne, treffe nicht zu. So würden weder sie noch die Stirnimann Obstbau GmbH über eine Wohnmöglichkeit in Wengen verfügen. Zudem seien Wohnmöglichkeiten in Wengen rar und deshalb teuer. Die Bewirtschaftung würde eine dauerhafte Miete einer 4.5-Zimmerwohnung nötig machen, womit die Wirtschaftlichkeit nicht mehr gewährleistet wäre.