Der Begriff "dicht überbautes Gebiet" ist ein Begriff der GSchV und damit des Bundesrechts, der bundesweit einheitlich auszulegen ist. Nach der Praxis des Bundesgerichts (BGE 140 II 428 E. 7, BGE 140 II 437 E. 5, BGE 143 II 77 E. 2.717) reicht eine "weitgehende" Überbauung im Sinne von Art. 36 Abs. 3 RPG18 nicht aus, um von einem dicht überbauten Gebiet im Sinne von Art. 41c Abs. 1 Bst. a GSchV auszugehen. Für die Qualifikation als "dicht überbautes Gebiet" genügt es auch nicht, dass ein Fliessgewässer oder Seeufer verbaut ist und die Aufwertungsmöglichkeiten im fraglichen Abschnitt beschränkt sind: