Die Werbung beeinträchtige das gesamte Ortsbild.13 Bei der Postbrücke führte der Vertreter der KDP aus, es gebe auf der gegenüberliegenden Seite (Aarestrasse) zwar auch weniger qualitätsvolle Gebäude, aber es dürfe keine isolierte Betrachtung vorgenommen werden. In umgekehrter Blickrichtung werde die Brückenwerbung zusammen mit der Altstadt wahrgenommen. Die Postbrücke bestehe aus einer feingliedrigen Eisenkonstruktion. Zusammen mit der bunten Werbung ergäbe sich ein ganz anderes Bild: Man würde nicht mehr die einzelnen Brückenelemente und die Konstruktion wahrnehmen, sondern nur noch eine "Wand"; der Blick auf die Aare würde versperrt.