Dynamische Werbung führt zu mehr und längeren Fixationen (gezieltes Betrachten von Objekten im Aussenraum) als statische Werbung, wobei die Dauer der Fixation auch von der Verkehrssituation abhängt.9 Wieviele Verkehrsteilnehmende vorliegend den Werbemittelträger als dynamisch wahrnehmen würden, hängt unter anderem vom gefahrenen Tempo und dem Intervall der Sujetwechsel ab. Die von der Beschwerdeführerin angegebene Zahl von 12 % der Verkehrsteilnehmenden beruht auf der Annahme, dass mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h gefahren wird, die Wahrnehmungsdistanz der Werbestelle 40 m beträgt und der Bildwechsel alle 25 Sekunden erfolgt.10