Sie dokumentiere einerseits eines der letzten urtümlich weichgedeckten Grossbauten, andererseits bereits ein Gebäudekonzept, das die neu aufgekommene Stallfütterung als Haupterwerb vorgesehen habe. Bautypologisch ebenfalls spannend und baukulturell wertvoll sei, dass das Gebäude mit seinem durchaus modernen und zeitgemässen Dachstuhl in der Fassadengestaltung immer noch die alte Bautradition mit u.a. durchlaufenden Fensterbänken ausspiele. Hier treffe gestalterisch traditionelles Zimmerhandwerk auf eine praktische und den neuen Bedürfnissen angepasste Dachraumkonzeption im Innern. Die Deckung mit Faserzementplatten gelte heute allgemein als anerkannter und adäquater Ersatz der einstigen