Diese hätten ideal befüllt werden können. Zudem sei diese Konstruktion gegenüber älteren holzsparend gewesen, was dem akuten Holzmangel der Zeit entgegenkommen sei. Die Bauhölzer seien vor ihrer eigentlichen Reife geerntet worden, seien schlank gewesen, die Rafenabstände für Stroh- und Schindeldeckung um die 1.2 m. Die hier vorliegende Dachkonstruktion aus dem Jahr 1799 sei damals seit etwa 50 Jahren in ähnlicher Weise in der Gegend ausgeführt worden. Sie dokumentiere einerseits eines der letzten urtümlich weichgedeckten Grossbauten, andererseits bereits ein Gebäudekonzept, das die neu aufgekommene Stallfütterung als Haupterwerb vorgesehen habe.