Demgegenüber erläutert die Beschwerdegegnerin, beim Expansionsprozess würden die Vulkankörner (Perlit) nur bis auf 800 bis 1'000 Grad erwärmt. Dabei wirke das im Innern des Korns gebundene Wasser als Treibmittel und blähe das Korn bis aufs 10-fache auf. Bei diesem Vorgang würden keine Mineralien geschmolzen. Der Vulkansand habe einen Erweichungspunkt von ca. 1278 Grad Celsius, dabei könne noch nicht von einer "Schmelze" gesprochen werden. Der Fliess- resp. Schmelzpunkt liege erst bei ca. 1'600 Grad Celsius. Beim Expansionsverfahren würden die Vulkankörner nicht bis zum Schmelzpunkt, resp. nicht mal bis zum Erweichungspunkt erwärmt.