Auch die historische Villa aus den Jahren 1938/39 ist durch den starken Bewuchs in seiner ursprünglichen Wirkung beschränkt. Insbesondere bezüglich Fernwirkung kann die 2-geschossige Villa auf ebenfalls 2-geschossigem Sockel und der Bezug zur Topographie nur mit Vorbehalt beurteilt werden. Das Gebäude stellt einen einfachen, aber typischen Vertreter der Villenarchitektur der 1930-er Jahre dar und weist Elemente des neuen Bauens auf. Über dem massiven Sockel, der ursprünglich Büroräume aufwies, erhebt sich das Hauptgebäude als kompaktes, rechteckiges Volumen mit Walmdach und weisser Putzfassade. Besonders charakteristisch sind die Eckfenster mit schmalen Eckpfosten.