Ist das Gewerbe nach aussen nicht erkennbar, wird der gute Ruf des Quartiers jedenfalls für Aussenstehende nicht beeinträchtigt. Auch für die Anwohner spielt es psychologisch eine Rolle, ob sie täglich unmittelbar mit dem Sexgewerbe konfrontiert werden und damit stets aufs Neue negative Gefühle ausgelöst bzw. verstärkt werden. Insofern sind Auflagen zur Verhinderung oder wesentlichen Reduktion von materiellen Immissionen geeignet, auch das Ausmass der ideellen Immissionen zu reduzieren (…)."17 Das Konfliktpotential zwischen der Wohnnutzung und der sexgewerblichen Nutzung ist unter einen Gesamtschau unter Einbezug des geplanten Vorhabens und der bestehenden Umgebung zu beurteilen.18