Im Herbst und im Winter trete häufiger Stagnation auf als im Frühling und Sommer. Darin wiederspiegle sich unter anderem der Effekt der Tageslänge. Für die Geruchsimmissionen, die die Gemeinde Wichtrach beträfen, würden vor allem die bodennahen Strömungen aus Sektor Süd zu Situationen beitragen, an denen die Luft stagniere. Die richtungsabhängige Häufigkeitsverteilung der lokalen Windklimatologie zeige, dass die Südströmung vor allem nachts, am Morgen und Abend auftrete. Die Luft stagniere, wenn entlang der Talachse kein ausgeprägtes Druckgefälle bestehe. An Tagen mit Berg- und Talwind würden die Stagnationen die Zeit des Richtungswechsels von einem Strömungsregime zum anderen betreffen.