Die in kluger Voraussicht schon 1864 von Interlakner Bürgern unter Schutz gestellte, mit absolutem Bauverbot belegte und damit jeglicher Spekulation entzogene Höhematte bildet mit ihrem prächtigen Blick auf das Jungfraumassiv noch heute das Herzstück des Weltkurortes Interlaken. Die weite, von Nussbaum- und Kastanienalleen mit Promenadenwegen umgebene Wiese ist altes Klosterland und war vor der Entwicklung Aarmühlens zum Kurort Verbindungsglied zwischen dem Kloster bzw. Schlosskomplex und dem Dörfchen. Auf der Nordseite begrenzt die Postkartenansicht der um eine breite Vorzone zurückversetzten stolzen Reihe um 1860 erbauter klassizistisch strukturierter Grosshotels die Höhematte.