Kurz nach dem Erwerb, also um 1790, hat David Schwab das Haus vergrössert. Eindrücklicher Zeuge dieser Erweiterung sind die barocken Täfer in den Zimmern des Obergeschosses, sowie der schöne Sitzofen, dessen Kachelmalereien dem bekannten Berner Ofenmaler Peter Gnehm zugewiesen werden können (Abb.12). Wahrscheinlich besass der urspr. Steinstock vor seiner Erweiterung schon eine offene Treppenlaube auf der NO-Seite. Schwab hat wohl diese Laube in den vergrösserten Bau integriert. Nach dem Hinschied David Schwabs behielt seine Witwe Elisa Schwab-Rhis das Gut. 1839 erbte es ihre Tochter. Diese versteigerte das Haus und das Gut am 11. Okt. 1873.