Die städtebaulichen, architektonischen und funktionalen Grundannahmen und die sehr geringen, offensichtlich kaum angestellten denkmalpflegerischen Rücksichten des Projektes machen nachbessernde Massnahmen schwierig und wenig Erfolg versprechend. Unter dieser Einschränkung bietet sich dennoch die Reduktion des Bauwerks, allerdings nur als Symptombekämpfung, an. Eine genaue Analyse des historischen Kontextes einerseits und der Grundprinzipien des Neubauentwurfs andererseits lassen den sicheren Schluss zu, dass hier auf hohem architektonischem Niveau der gänzlich falsche Weg eingeschlagen wurde.“