Für die Interessenabwägung und die Prüfung der Verhältnismässigkeit im Anwendungsfall hat der Bundesgesetzgeber in Art. 53 RTVG bereits eine Wertung vorgenommen. Danach wird dem Grundrecht auf möglichst unbehinderten Zugang zu allen frei verfügbaren Informationsquellen hohe Priorität eingeräumt: die aus raumplanerischen Gründen erwünschten Verbote von Aussenantennen – diese können das Orts- und Landschaftsbild erheblich beeinträchtigen – fallen nur noch unter den einschränkenden Voraussetzungen des 12 Dekret vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (BewD; BSG 725.1) 6