Der hohe Mindestbeitrag laufe zudem dem ursprünglichen Ziel eines organischen Abzugs zuwider, wonach damit eine positive sozialpolitische Wirkung erzielt werden solle. Der hohe Mindestbeitrag verunmögliche es Mittel- und Minderbemittelten, eine Hilfeleistung in Form einer kontinuierlichen Unterstützung an eine bedürftige Privatperson zu entrichten. So werde sie ihre Unterstützung bei Nichtgewährung des Abzugs um rund 40 % kürzen müssen, weil sonst die Belastung zu gross sei. Zudem herrsche eine parallele Verhältnismässigkeit zwischen ihrer tatsächlich geleisteten Unterstützung und der Wirkung des Mindestbeitrags in der Schweiz. Demgegenüber wäre der Beitrag bei einer Unterstüt-