Die Rechtsbegehren einzuschränken oder das Hauptbegehren zu Gunsten des Eventualbegehrens aufzugeben ist unbedenklich und jederzeit möglich. Andere oder über die ursprünglichen Anträge hinausgehende Begehren sind aber nur beschränkt zulässig (Markus Müller, Bernische Verwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., 2011, S. 70 f.; Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., N. 2 ff. zu Art. 26 VRPG; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N. 39 zu Art. 140 DBG), wobei jedoch eine allfällige Nichtigkeit jederzeit vorgebracht werden kann bzw. von Amtes wegen zu beachten ist (BGE 138 II 501 E. 3.1).