Zur Begründung führte das Gericht insbesondere aus, dass die Bewertung einer Liegenschaft aufwändig sei und es deshalb Sinn mache, den Wert einer Liegenschaft erst dann neu zu bestimmen, wenn sich die Wertveränderung in nennenswertem Ausmass auf den zu leistenden Steuerbetrag auswirke (VGE 19721 vom 10.4.1996, in BVR 1997 S. 62 E. 3c). In einem Urteil vom 12. Juni 2007 entschied das Verwaltungsgericht sodann, dass die 10 %-Regel auch auf Sanierungen (und nicht nur auf Renovationen) anwendbar ist (VGE 22759 vom 12.6.2007, in BVR 2007 S. 553 E. 3.2).