5.1 Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung [BV; SR101] und Art. 26 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern [KV; BSG 101.1]) leitet das Bundesgericht die Pflicht der Behörden ab, ihre Verfügungen und Entscheide zu begründen (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.2, 134 I 83 E. 4.1, 129 I 232 E. 3.2). Den Umfang dieser Begründungspflicht bestimmt in erster Linie das kantonale Recht. Dieses schreibt die Bekanntgabe der massgeblichen Tatsachen, Rechtssätze und Gründe vor (Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG; VGE 100.2010.91 vom 12.4.2011, E. 3.3) und entspricht damit weitgehend den vom Bundesgericht entwickelten verfassungsrechtlichen Grundsätzen.