Die zivilrechtliche Universalsukzession dient – für die steuerrechtlichen Bedürfnisse umgebildet – aber als Vorbild. Die Steuernachfolge knüpft an die zivilrechtliche Erbenstellung an. Der Erbe ist Steuernachfolger (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N. 2 f. zu Art. 12 DBG). Wer erbunwürdig ist (Art. 540 ZGB) oder vom Erblasser enterbt wurde (Art. 477 ff. ZGB), wer auf das Erbe verzichtet (Art. 495 ff. ZGB) oder die Erbschaft nach dem Tod des Erblassers ausgeschlagen hat (Art. 566 ff. ZGB), kann auch nicht als Steuernachfolger in Betracht kommen (Hunziker/Mayer- Knobel in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer [DBG], 3. Aufl.