Weit häufiger dürfte freilich das Gegenteil zutreffen, dass nämlich der Verkehrswert einer Immobilie aufgrund einer starken Nachfrage nach Wohnraum ansteigt (bzw. Wohnungen teurer vermietet werden können), obwohl keine wertsteigernden Investitionen getätigt worden sind. Wollte man von der bisherigen Praxis abweichen und, wie es sich die Rekurrenten vorstellen, das jeweilige Marktumfeld mitberücksichtigen, ergäben sich zahlreiche, kaum zu bewältigende Abgrenzungs- und Beweisprobleme. Ein und dieselbe Massnahme müsste bei starker Nachfrage nach Wohnraum als wertvermehrend, bei schwacher Nachfrage hingegen als werterhaltend eingestuft werden.