Wer nach Ermessen veranlagt wird, weil er nicht rechtzeitig die zur Veranlagung notwendigen Angaben gemacht und Unterlagen vorgelegt hat, handelt nicht mit der nötigen Sorgfalt (BGer 2C_754/2015 vom 14.9.2015, E. 2.3, mit Verweis auf BGer 2A.587/2002 vom 11.3.2003, E. 1.3 und BGer 2A.55/2002 vom 30.10.2002, E. 3; vgl. die Kritik der Lehre an dieser Rechtsprechung in Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N. 37 zu Art. 147 DBG und Martin E. Looser, a.a.O., N. 26 zu Art. 147 DBG).