Sollte man trotz Verschleierungs- und Verschlüsselungstechniken dennoch eine IP- Adresse erhältlich machen können, sei diese erfahrungsgemäss schon wieder zu alt, da zwischenzeitlich sehr wahrscheinlich die Serviceinfrastruktur gewechselt worden sei. Diese Problematik stelle sich bei allen Socialmedia-Accounts. Bei sämtlichen in casu involvierten Online-Plattformen sei es problemlos möglich, ohne Preisgabe der wahren Identität ein Profil zu erstellen und dazu die Angaben einer existierenden oder frei erfundenen Person zu verwenden. Es ergäben sich daher daraus keine brauchbaren Hinweise auf eine konkrete, identifizierbare Täterschaft.