Es sei dabei zu beachten, dass er sich seit Jahren im gesicherten Rahmen befinde. Daneben bestünden Persönlichkeitsanteile wie Frustrationstoleranz und Impulskontrolle, die erheblich beeinträchtigt seien und in erheblichem Masse zu unkontrollierter spontaner Aggressivität führten. Die Persönlichkeitsstörung habe einen klaren Einfluss auf die Sozialkompetenz. Erst seit 2017 bestehe das erste Mal über einen längeren Zeitraum eine tragfähige Beziehung zu einem Therapeuten, mit welchem auch delikts- und störungsrelevante Themen detailliert besprochen werden könnten.