Sie sprächen vor allem dafür, dass die Merkmale der Persönlichkeitsstörung bei ihm weniger in der Konstitution fest verankert seien, sondern auf die misslichen, defizitären und traumatischen Erziehungsverhältnisse zurückzuführen und daher wandelbar seien. Es könne angenommen werden, dass die mehr als 20 Jahren dauernde Isolierung von der Aussenwelt in Verbindung mit dem Fehlen jeglichen Kontaktes zu extramuralen Bezugspersonen auch in diagnostischer Hinsicht beim Beschwerdeführer Spuren hinterlassen habe.