Um relevant intrapsychische und interaktionsbezogene Themen in deliktspräventivem Sinne bearbeiten zu können, werde im Vorfeld ein längerer Prozess zum Ausbau der buchhändlerischen Beziehung notwendig werden. Die therapeutische Behandlung solle in einem ersten Schritt weiterhin ressourcenstärkend, öffnend und motivational ausgerichtet sein, um den Beschwerdeführer auf die anschliessend notwendige Auseinandersetzung mit deliktrelevanten Wahrnehmungen, Interaktionsstilen und Persönlichkeitsanteilen sowie seiner Konsumproblematik vorzubereiten. In diesem Zusammenhang sei wiederholt die Anordnung von regelmässigen Urinproben diskutiert worden.