Wer sich eine ihm anvertraute fremde bewegliche Sache aneignet, um sich oder einen andern damit unrechtmässig zu bereichern, macht sich der Veruntreuung schuldig (Art. 138 StGB). Fehlt das Tatbestandselement des Anvertrautseins, fällt die Handlung unter den Tatbestand der unrechtmässigen Aneignung (Art. 137 StGB).