Die Aussagen der Beschwerdeführerin anlässlich der polizeilichen Einvernahme vom 30. April 2022 werden von der Staatsanwaltschaft als in den wesentlichen Punkten grundsätzlich glaubhaft erachtet. Insoweit fällt auf, dass die Staatsanwaltschaft zwar auf die Aussagen der Beschwerdeführerin abstellen will, in der anschliessenden Prüfung, ob gestützt auf die Aussagen der Beschwerdeführerin die Straftatbestände der sexuellen Belästigung und der Nötigung erfüllt sind, der Beurteilung indes nicht den von dieser geschilderten Sachverhalt zugrunde legt, sondern vielmehr teilweise eigene Vermutungen trifft.