Er musste hierfür auch nicht zwangsläufig absichtlich Vorsprechgründe erfinden oder über Jahre hinweg ein völlig überproportionales Lügengebilde konstruieren, um solche Untersuchungen zu verheimlichen, da diese Untersuchungen im Rahmen «normaler» Konsultationen stattgefunden haben können. Abgesehen davon, dass die Einträge in den Krankenakten teilweise sehr schwer lesbar sind, geht daraus auch nicht explizit hervor, dass wegen der geschilderten Beschwerden eine gynäkologische Untersuchung nötig bzw. erwünscht gewesen sein soll.