Wird selbst Folgendes mitberücksichtigt «Die Persönlichkeitsentwicklung muss als zeitlich und inhaltlich primär und die Suchtproblematik als sekundär betrachtet werden, … macht eine strikte Trennung dieser Störungsanteile keinen Sinn, zumal gerade bei emotional instabilen und dissozialen Störungskomponenten ein hohes suchtbezogenes Komorbiditätsrisiko existiert, was dafür spricht, dass sich der Suchtmittelkonsum und die dysfunktionalen Persönlichkeitseigenschaften im Sinne einer Wechselwirkung gegenseitig verstärken können» (vgl. dazu pag. 1297), dann ist zumindest immer noch höchst fraglich, ob eine schwere Persönlichkeitsstörung angenommen werden darf.