Der Verurteilte werde in der Zusammenarbeit ähnlich erlebt, wie dies von der fallführenden Psychotherapeutin im Bericht vom 2. Mai 2022 beschrieben werde. Der Verurteilte habe Angebote für ein gemeinsames Erarbeiten von Strategien und Zielsetzungen jeweils abgelehnt. Er scheine sich bewusst zu sein, dass er viele Chancen verpasst habe, sein Leben in geregelte Bahnen zu lenken. Er könne und wolle offenbar weder die Energie noch den Aufwand und den Durchhaltewillen aufbringen, um eine Verbesserung zu erreichen. Für eine strukturelle rückfallpräventive Arbeit erschwerend sei auch die fehlende prosoziale Einbindung.