Der Therapieverlauf sei seit Wochen kreisend, stagnierend und vermöge das primäre Ziel, Delikte zu verhindern, nicht mehr genügend zu monitorisieren. Die Therapie sei aufgrund der massiven Bindungsproblematik des Verurteilten wie auch einer Verwahrlosungstendenz mit wiederholten fürsorgerischen Unterbringungen aktuell stagnierend. Der Verurteilte habe kaum Fähigkeiten, sich zu stabilisieren. Er habe emotionale Ausbrüche, massive Schlafstörungen und depressive Verstimmungen. Er rutsche trotz seines grossen Wunsches, ein «normales» Leben zu führen, wiederholt ins kriminelle Milieu ab.