12 Abs. 1 URG gelten geistige Schöpfungen der Literatur und Kunst, die individuellen Charakter aufweisen, unabhängig von ihrem Wert oder Zweck als Werke im Sinne des URG. Nach der Legaldefinition geniessen Werke der angewandten Kunst urheberrechtlichen Schutz, wenn sie als geistige Schöpfungen mit individuellem Charakter anzusehen sind. Das Bundesgericht umschreibt die Schutzvoraussetzungen wie folgt: Originalität im Sinne einer persönlichen Prägung durch den Urheber oder die Urheberin ist nach dem geltenden revidierten Gesetz nicht erforderlich.